Pressemitteilung: Eine Bauschuttdeponie in der Gemeinde Sassenheim?

Auf eine schriftliche Anfrage der CSV-Fraktion hin musste der Schöffenrat in der letzten Gemeinderatssitzung vom 10. Februar 2012 zugeben, dass die Regierung eine Bauschuttdeponie in der Sassenheimer Gemeinde ins Auge fasst.

Der Schöffenrat hatte bereits mehrere beratende Kommissionen informiert und teilweise mit einer Begutachtung beauftragt, ohne die Gemeinderatsmitglieder über dieses Dossier in Kenntnis zu setzen.

Anscheinend wollte der Schöffenrat niemanden in Aufruhr versetzen und noch weitere Details nachfragen, respektiv Unterredungen mit Ministerien und der ebenfalls betroffenen Nachbargemeinde Differdingen abwarten.

Die CSV-Gemeinde Sassenheim bedauert diese Vorgehensweise, weil diese Geheimniskrämerei genau das Gegenteil bewirkt.

Obwohl in der Schöffenratserklärung “Bürgerversammlungen bei großen Projekten” als Zielsetzung steht, scheint der Schöffenrat diesen Weg nicht einschlagen zu wollen.

Wir fordern den Schöffenrat aber vehement auf, die Sassenheimer Bevölkerung in einer umfassenden Informationsversammlung aufzuklären.

Bei dieser Gelegenheit müssen alle über die möglichen Werdegänge informiert werden.

Nur absolute Transparenz ermöglicht es nachher auch dem Gemeinderat, eine Entscheidung im Sinne der Bürger zu fällen.

Mitgeteilt von der CSV-Gemeinde Sassenheim, am 15. Februar 2012

Kontaktperson: Nathalie MORGENTHALER Tel. 691 59 50 81